Die Uniklinik Köln ist mit ihrem markanten Bettenturm das größte Krankenhaus der Stadt. Im
weiten Gelände sind Kliniken und Institute fast aller medizinischer Fächer zu finden, ausgestattet mit modernen
Geräten und Laboratorien. National und international anerkannte Ärzte und Wissenschaftler arbeiten hier mit über
6.000 Mitarbeitern.
Die Stadt Köln hatte 1919 ihre Universität erneut gegründet und der medizinischen Fakultät ihr Städtisches
Krankenhaus übergeben. Es geht zurück auf eine 1855 eingerichtete private Heil- und Pflegeanstalt. 1872 erwarb die Stadt
das Landhaus und Hofgut "Lindenburg", erweiterte das Krankenhaus durch viele neue Gebäude und errichtete 1905 ein
neues Krankenhaus mit mehreren Abteilungen. Der Name "Lindenburg" hat sich bis heute erhalten.
Die alte Universität war 1798 auf Befehl Napoleons geschlossen worden. Ihre Wurzeln reichten weit zurück: Seit 1248 gab
es hier eine Domschule der Dominikaner, in der die Schriften der Philosophie und Theologie studiert wurden. Ihr berühmtester
Lehrer war Albertus Magnus, einer der ganz großen Gelehrten seiner Zeit. Er war eine international geachtete Autorität
der Medizin und Naturkenntnis. Die Universität erhielt deswegen bereits bei ihrer Gründung 1388 eine medizinische
Fakultät.
Als Anstalt des öffentlichen Rechts ist das Klinikum seit 2001 rechtlich selbstständig.
Das Logo der Uniklinik Köln führt seit langem das "Große Siegel der alten Universität Köln" vom Jahr 1392 als
Bekenntnis zur Tradition. Zur Herkunft und Bedeutung des Siegels finden Sie
hier >> einen Sonderdruck aus dem 16. Jahrbuch des Kölner
Geschichtsvereins e.V., Graven-Verlag (Quelle).