01.07.2022
Medientipp

Klare Kommunikation zu Affenpocken erforderlich

Prof. Fätkenheuer im Kölner Stadt-Anzeiger

Univ.-Prof. Dr. Gerd Fätkenheuer, Foto: Klaus Schmidt
Univ.-Prof. Dr. Gerd Fätkenheuer, Foto: Klaus Schmidt

In Köln nimmt die Zahl der Affenpocken-Infektionen rasch zu. Univ.-Prof. Dr. Gerd Fätkenheuer, Leiter der Infektiologie der Uniklinik Köln, hat den Eindruck, es fehle in der Öffentlichkeit an der klaren Benennung von Risikosituationen – aus Sorge vor möglichen Stigmatisierungen. „Es handelt sich um eine Krankheit, die bisher praktisch ausschließlich bei Männern auftritt, die multiple Sexualpartner haben“, so Prof. Fätkenheuer im Gespräch mit dem Kölner Stadt-Anzeiger. „Wichtig ist eine offene und klare Kommunikation, das vermisse ich teilweise.“ Ähnlich geht es Kai Kupferschmidt. Der Wissenschaftsjournalist schreibt seit Jahren in Fachmagazinen über Infektionskrankheiten, seine Arbeiten sind mehrfach preisgekrönt. Kupferschmidt ist selbst HIV-positiv, er beschreibt sich als Mitglied der schwulen Community. „Wir müssen jetzt als Community Verantwortung übernehmen – für uns und andere. Das setzt voraus, dass die Menschen breit informiert sind“, sagt Kupferschmidt.

Informationen zum Affenpocken-Impfstoff auf der Seite der Infektionsambulanz der Uniklinik Köln.

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