Respekt für diese Leistung: Wir stellen Menschen in der Pflege vor

Seit Beginn der Pandemie hat sich die Welt verändert. Doch wie groß die Herausforderungen auch sind – es gibt vieles, was wir geschafft haben und worauf wir stolz sein können. Für uns als Uniklinik Köln gehört die Entwicklung einer europaweiten Plattform für Covid-19-Impfstudien dazu oder unsere eigene Produktion von Schutzmasken. Die größte Leistung aber, das ist der Einsatz unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter hinter den Kulissen. Darum möchten wir hier, stellvertretend für alle, einige persönliche Geschichten aus der Pflege vorstellen.

Christine Baldamus, 33, Fachgesundheits- und Krankenpflegerin für Intensivpflege und Anästhesie

»Man kommt an seine Grenzen, aber auch jetzt ist der Zusammenhalt noch immer groß und alle Kollegen geben ihr Bestmögliches. Wir gehen alle Probleme mutig an und erfinden uns jeden Tag neu. In einer solchen Ausnahmesituation ist Kreativität und Teamgeist gefragt. Von beidem haben wir noch eine Menge zu bieten.«

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Ina Gelhaar, 26, Gesundheits- und Krankenpflegerin, Teamleiterin der Hämatoonkologie/Infektiologie

»Zu wissen, dass man sich auch in schwierigen Zeiten auf das gesamte Team verlassen kann, ist unbezahlbar. Jeder weiß einfach, wie der andere sich fühlt, besser als Außenstehende das je nachempfinden könnten. Wir unterstützen uns gegenseitig, indem wir ganz viel miteinander reden und auf den Schutz von allen achten.«

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Jason Weidenmann, 27, stellvertretender Pflegeteamleiter Orthopädie/Unfallchirurgie, verantwortlich für COVID-19 Patienten auf der Normalstation

»Unsere Arbeit ist wahnsinnig vielschichtig und so viel mehr. Pflege ist eine Profession und sollte auch so angesehen werden. Noch wichtiger als die gesellschaftliche Anerkennung ist mir, dass wir Pflegende uns nicht klein machen und als einen relevanten, wichtigen Teil des Gesundheitssystems begreifen.«

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Philippe Valentin, 41, Fachgesundheits- und Krankenpfleger für Anästhesie, Intensiv- und Notfallpflege, Pflegeteamleiter in Notaufnahme und Infektionsschutzzentrum

»Ich frage mich, ob wir irgendwann sagen können »Es ist vorbei!« oder ob wir lernen müssen, mit einer veränderten Welt zu leben. Während meines Einsatzes in der westafrikanischen Ebolakrise gab es so einen Zeitpunkt. Die Infektionsketten waren durchbrochen und die Krankheit vorerst besiegt. Dieses ausgelassene Gefühl würde ich mir für die derzeitige Lage wünschen.«

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Carlotta Cadsky, 22, absolviert den dualen Studiengang »Klinische Pflege« und war zu Beginn der Pandemie im Praxiseinsatz

»Wir Azubis und dual Studierende sollten keinen direkten Kontakt zu SARS-CoV-2 Patienten haben. Das fiel schwer, da wir dadurch Übergaben, Pausen und Visiten getrennt durchführen mussten. Das Stationsteam hat trotz Stress versucht, für uns da zu sein. Wir wurden weiterhin angeleitet und alle haben darauf geachtet, dass wir pünktlich nach Hause gehen konnten.«

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Mona Klaes, 25, Hebamme im Kreißsaal und in der Schwangerenambulanz

»Geburten sind absolute Grenzerfahrungen im Leben einer Frau. Mir als Hebamme fällt dabei die besondere Rolle zu, sie beim Hinauswachsen über ihre Grenzen zu unterstützen. Ich bin sowohl medizinisch als auch menschlich für die Frauen da und immer wieder glücklich, neues Leben begrüßen zu dürfen. Im Kreißsaal arbeitet das Team weiterhin  eng zusammen. Nur achten wir eben jetzt sehr auf körperliche Distanz. Schwierig ist es mit der Distanz zu den Schwangeren, denn zu meiner Arbeit gehört eben auch Nähe.«

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