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05.09.2016 Fachtagung

4. Intensivfachtagung - Intensivpflege kann...

"Intensivpflege kann..." war das Motto der 4. Intensivfachtagung der Uniklinik Köln am 1. September 2016. Nach zwei Jahren mit Themen rund um die Beatmungstherapie richteten wir in diesem Jahr den Blick auf die Wirkung intensivpflegerischer Arbeit.

Mit ihrem Handeln haben Intensivpflegende wesentlichen Anteil am Erleben und Überleben der Patienten auf Intensivstationen. Fachlich kompetente Pflege und empathische Begleitung sind, über den reinen Intensivaufenthalt hinaus, bedeutsam für das Wohlbefinden der Patienten und seiner Angehörigen.

Die Aufgaben der Intensivpflegenden werden in diesem Kontext immer wichtiger. In vielen Studien sind die positiven Langzeitwirkungen von Frühmobilisierung, effektivem Delirmanagement, dem Führen eines Intensivtagebuchs und einer gelungenen Angehörigenintegration belegt.

Diese hohen Ansprüche kollidieren jedoch immer häufiger mit der Personalsituation auf vielen Intensivstationen. Unsere Fachtagung beleuchtete in vier Themenkomplexen die Intensivpflege auch unter diesem Gesichtspunkt und versuchte, praxisnahe Lösungswege aus diesem Dilemma aufzuzeigen. Als besonderer Höhepunkt wurde das Thema "Delir" erstmals als interaktives Schauspiel dargeboten.

In zwei weiteren Parallel-Sitzungen wurden auch die besonderen Bedingungen für die pädiatrische und neonatologische Intensivpflege berücksichtigt und durch hochkarätige Referenten vermittelt.

Zum Abschluss konnten die Teilnehmer in unseren Workshops auch selbst aktiv werden und unter Anleitung kompetenter Moderatoren spezifische Fertigkeiten für den Stationsalltag üben und ausprobieren. Alternativ bot eine Podiumsdiskussion mit Angehörigen ehemaliger Intensivpatienten die Möglichkeit zum Gedanken- und Erfahrungsaustausch mit unmittelbar Betroffenen.

4. Intensivfachtagung, Foto: Uniklinik Köln