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12.01.2012

5. Brustkrebskongress 2012

Überblick über neue Diagnose- und Behandlungsmöglichkeiten

Brustkrebs stellt nach wie vor die häufigste bösartige Tumorerkrankung in den westlichen Industrienationen dar. Die jährliche Zunahme an wissenschaftlichen Erkenntnissen zu neuen Diagnose- und Behandlungsmöglichkeiten ist derart groß, dass eine aktuelle Bestandsaufnahme zu Anfang des Jahres 2012 zum Thema Brustkrebs notwendig ist.


Nach den Erfolgen der letzten Jahre mit jeweils mehr als 500 ärztlichen Teilnehmern findet nun zum fünften Mal der jährliche Brustkrebskongress statt. Bei diesem Kongress handelt es sich um eine der großen nationalen Veranstaltungen zum Thema Brustkrebs.

5. Brustkrebskongress 2012
Termin: Samstag, 14. Januar 2012
Uhrzeit: 9:30 - 16:30 Uhr
Ort: Saal Berlin A-C
Hotel Dorint An der Messe Köln
Deutz-Mülheimer Str. 22-24, 50679 Köln


„Ziel des Kongresses ist die intensive Diskussion mit den ärztlichen Kollegen der Region zu aktuellsten wissenschaftlichen Erkenntnissen, zur Verbesserung der Prognose und zu neuen Diagnose- und Behandlungsmöglichkeiten bei Brustkrebs“, so PD Dr. Stefan Krämer, Leiter des Brustzentrums an der Uniklinik Köln.

Besondere Schwerpunkte und aktuelle Fragestellungen:

Diagnostik: Welche bildgebenden Verfahren sollten wann zur Brustkrebsdiagnostik eingesetzt werden? Welche radiologischen Methoden können in der Brustkrebstherapie eingesetzt werden?
Tumorbiologie: Bei welchen Patientinnen können wir in Zukunft Chemotherapien in der Brustkrebsbehandlung vermeiden oder sicherer empfehlen? Welche klinische Relevanz haben hier zirkulierende Tumorzellen oder molekulargenetische
Untersuchungen von Tumorzellen?
Operative Therapie: Überblick zu etablierten brusterhaltenden (onkoplastischen) Operationstechniken. Bei welchen Patientinnen mit befallenen Wächterlymphknoten können wir in Zukunft auf eine radikale Entfernung der axillären Lymphknoten verzichten?
Intraoperative Bestrahlung: Internationale Diskussion über Bestrahlungssysteme und Erfahrungen am Brustzentrum der Uniklinik Köln und am Brustzentrum Köln-Hohenlind.
Brustkrebsrisiko: Empfehlungen zur prophylaktischen Brustentfernung bei familiärem Brustkrebsrisiko
Medikamentöse Therapie: Aktuelle Fortschritte in der medikamentösen, zielgerichteten Brustkrebsbehandlung. Welche neuen Medikamente stehen in Zukunft zur Verfügung? Was wurde im Dezember 2011 in San Antonio, Texas, USA – beim größten Brustkrebskongress der Welt – zu neuen medikamentösen
Behandlungsmöglichkeiten berichtet? Welche neuen Behandlungskonzepte und Medikamente werden durch die Westdeutsche Studiengruppe (WSG) in Zukunft geprüft?

Der Kongress richtet sich an alle niedergelassenen Ärztinnen und Ärzte der Fachbereiche Gynäkologie, Onkologie, Senologie und Strahlentherapie sowie deren Kolleginnen und Kollegen entsprechender Fachabteilungen in den Kliniken des Rheinlands und angrenzenden Regionen.

Hintergrund:
Der Brustkrebskongress findet unter organisatorischer Leitung der Klinik für Frauenheilkunde und Geburtshilfe der Uniklinik Köln (Direktor: Prof. Dr. Peter Mallmann) statt. Die erfolgreiche Veranstaltung ist ein wissenschaftliches Gemeinschaftsprojekt der drei zertifizierten Brustzentren in Köln (Brustzentrum Köln/Frechen der Uniklinik Köln und des St. Katharinen Hospital Frechen,
Brustzentrum Köln-Hohenlind, Brustzentrum Köln-Holweide) und wird in Zusammenarbeit mit dem Zentrum für familiären Brust- und Eierstockkrebs der Uniklinik Köln (Leitung: Prof. Dr. Rita Schmutzler) und dem Brustzentrum Niederrhein durchgeführt.