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17.11.2009

Internationales Expertentreffen Palliativmedizin

Ziel ist es außerdem, die Zusammenarbeit von europäischen und nicht-europäischen Zentren zu verbessern.

Vom 21. bis 24. September 2009 treffen sich Experten aus neun Ländern im Kölner Zentrum für Palliativmedizin an der Uniklinik Köln um an der internationalen Vernetzung der Palliativversorgung zu arbeiten. Das Projekt OPCARE9 (A European collaboration to optimise research and clinical care for cancer patients in the last days of life) ist Teil eines Programms, das von der EU gefördert wird.

In dem Projekt arbeiten neun Länder seit 2008 insgesamt drei Jahre lang zusammen um die Forschung und die Versorgung von Krebskranken in den letzten Lebenstagen zu verbessern. „Unheilbar kranke Menschen sind Patienten mit ganz speziellen Bedürfnissen, deren Behandlung und Betreuung wir durch den internationalen
Austausch ständig weiterentwickeln“, so Prof. Dr. Edgar Schömig, Ärztlicher Direktor der Uniklinik Köln. Ziel ist es außerdem, die Zusammenarbeit von europäischen und nicht-europäischen Zentren zu verbessern. Vorrangig ist dabei, einen Konsens zu erreichen, wie eine optimale Versorgung in den letzten Lebenstagen gestaltet werden sollte, welche Forschungslücken noch bestehen und wie diesen begegnet werden kann. Von besonderer Bedeutung ist dabei die Einbeziehung der kulturellen Vielfalt: ein europäischer Konsens über die angemessene Versorgung gerade in der Sterbephase muss kulturelle Unterschiede berücksichtigen und ihnen gerecht werden.

Im Rahmen des Expertentreffens findet am 22.9.2009 findet ein öffentliches Symposium statt, das von der Deutschen Krebshilfe e.V. ideell unterstützt wird. Themen sind unter anderem die Situation der Palliativversorgung in Deutschland, in Argentinien, Großbritannien und den USA, Erkennen der Sterbephase, Entscheidungen, Medikationen und die psychosoziale Unterstützung am Lebensende sowie die Rolle der ehrenamtlichen Mitarbeiter bei der Versorgung sterbender Menschen. Nähere Informationen zum Projekt OPCARE 9 und zum Symposium werden in Kürze im Internet auf der Seite des Kölner Zentrums für Palliativmedizin veröffentlicht: www.palliativzentrum-koeln.de.

Info-Kasten: Palliativmedizin

Ziel der Palliativmedizin ist es, die Lebensqualität unheilbar kranker Menschen bis zuletzt zu erhalten. Dazu gehört die Bekämpfung von Schmerzen und anderer Beschwerden wie Übelkeit, Erbrechen, Atemnot oder Verwirrtheit. Auch psychische, soziale und spirituelle Anliegen rücken verstärkt in den Vordergrund. Die
Bezeichnung "Palliativmedizin" leitet sich vom lateinischen Wort "pallium" (Mantel oder Umhang) ab und steht für Linderung, Schutz und Wärme. Die Deutsche Krebshilfe versteht sich als Wegbereiterin der Palliativmedizin in Deutschland: Mit insgesamt rund 60 Millionen Euro hat sie den Aufbau palliativ-medizinischer Versorgungsstrukturen bislang maßgeblich unterstützt und die Aus- und Weiterbildung auf diesem Gebiet nachhaltig gefördert. Außerdem gibt die Deutsche Krebshilfe umfangreiches kostenloses Informationsmaterial zum Thema Palliativmedizin heraus. Broschüren, Filme und ein Hörbuch können in der Geschäftsstelle in Bonn oder im Internet bestellt werden: www.krebshilfe.de

Für Rückfragen:

Sina Vogt
Leiterin Stabsabteilung Kommunikation Uniklinik Köln
Telefon: 0221 478- 5548
E-Mail: pressestelle@uk-koeln.de

Zentrums für Palliativmedizin

Barbara Damm
Sekretariat Prof. R. Voltz
Telefon: 0221 478-3361
E-Mail: barbara.damm@uk-koeln.de

Deutsche Krebshilfe
Dr. Eva M. Kalbheim
Pressesprecherin
0228 72990-270
kalbheim@krebshilfe.de