25.06.2021
Innere I

Besondere Leistung im Bereich maligne Lymphome

Prof. Hallek hält „Henry Kaplan Memorial Lecture“ 

Prof. Dr. Michael Hallek, Foto: Michael Wodak
Prof. Dr. Michael Hallek, Foto: Michael Wodak

Jedes Jahr im Juni treffen sich ca. 4.000 Ärzte und Wissenschaftler aus 80 Ländern beim Internationalen Lymphom-Kongress (ICML) in Lugano (Schweiz) – in diesem Jahr wurde der Kongress rein virtuell durchgeführt. Der ICML ist der bedeutendste Kongress auf dem Gebiet der Forschung und Therapie von Tumorerkrankungen des lymphatischen Systems. Als Anerkennung für sein Lebenswerk durfte in diesem Jahr Univ.-Prof. Dr. Michael Hallek, Direktor der Klinik I für Innere Medizin und des Centrums für Integrierte Onkologie (CIO) an der Uniklinik Köln, zur Kongresseröffnung die renommierte „Henry Kaplan Memorial Lecture“ halten. 
 
Der ehrenvolle Vortrag ist benannt nach Henry Seymour Kaplan (1918 bis 1984), einem US-amerikanischen Radiologen, der zur Strahlentherapie und Radiobiologie geforscht hat und als Vater der modernen Therapie lymphatischer Neoplasien gilt. 
 
In seiner Laudatio würdigte Kongresspräsident Franco Cavalli, einer der renommiertesten Krebsforscher der Schweiz, die Leistungen von Prof. Hallek als Gründer und Leiter der 'Deutschen CLL-Studiengruppe', die weltweit als bedeutsamste Studiengruppe zur chronischen lymphatischen Leukämie anerkannt sei. Prof. Hallek habe bis heute zahlreiche nationale und internationale Auszeichnungen erhalten und über seine Arbeiten die Therapiestandards bei CLL maßgeblich beeinflusst. Mit dem CIO leite er ausserdem seit vielen Jahren das bedeutendste Krebszentrum in Deutschland, so Cavalli abschließend. Die „Henry Kaplan Memorial Lecture“ ist verbunden mit dem ICML-Preis.

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