02.07.2019
Presseeinladung

Offizielle Eröffnung Kölner Alzheimer Präventionszentrum

Veranstaltung mit neuesten Forschungserkenntnissen

Foto: NADOFOTOS/iStock
Foto: NADOFOTOS/iStock

Durch die demo­graphische Entwicklung steigt die Zahl der Demenzkranken und wird im Jahr 2050 in Deutschland bei schätzungsweise drei Millionen liegen. Allein in Köln soll ihre Zahl bis 2030 auf knapp 40.000 steigen. Die häufigste Ursache dafür ist die Alzheimer-Krankheit. Durch die Forschungsergebnisse der letzten Jahre gewinnt die Prävention der Alzheimer-Krankheit zunehmend an Bedeutung. Das neue Kölner Alzheimer Präventi­onszentrum der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie an der Uniklinik Köln hat es sich daher zur Aufgabe gemacht, die Früherkennung und Prävention zu fördern. Es bietet eine Anlaufstelle für alle, die sich informieren möchten und Interesse an Präventionsstudien haben.
 
Die Experten wissen heute, dass Präventionsmaßnahmen unter Berücksichtigung von Risikofaktoren das Fortschreiten der Krankheit positiv beeinflussen und das individuelle Demenzrisiko senken können. Zur Erforschung erfolgreicher Präventionsstra­tegien zum Schutz des Gehirns, werden künftig weitere Studien in diesem Bereich notwendig sein.
 
Die Uniklinik Köln lädt interessierte Pressevertreter ein zur

Eröffnungsveranstaltung Kölner Alzheimer Präventionszentrum
Termin: Montag, 8. Juli 2019
Uhrzeit: 18:00 Uhr
Ort: Uniklinik Köln, Hörsaal Max-Planck-Institut für Biologie des Alterns, Joseph-Stelzmann-Str. 9b, 50937 Köln

,,Bis heute haben wir trotz großer Bemühungen keine Therapien, die die Alzheimer Krankheit aufhalten können. Allerdings ist es möglich durch Prävention sein eigenes Demenzrisiko zu senken. Das hat inzwischen auch die WHO bestätigt. Im Kölner Alzheimer Präventionszentrum möchten wir Menschen sensibilisieren und für ein gesundes Gehirn begeistern“, so Univ.-Prof. Dr. Frank Jessen, Leiter des Kölner Alzheimer Präventionszentrums und Direktor der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie an der Uniklinik Köln. Im Rahmen der Eröffnungsveranstaltung stellen die Experten neueste Erkenntnisse aus der Präventionsforschung und die Arbeit des Zentrums vor.

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