02.09.2021
NRW

Wissenschaftsministerin informiert sich über aktuelle Baumaßnahmen

Isabel Pfeiffer-Poensgen zu Gast in der Uniklinik Köln

Die Corona-Pandemie hat in den letzten anderthalb Jahren deutlich gemacht, wie wichtig eine leistungsfähige Universitätsmedizin für die Bevölkerung ist. Das von der Landesregierung NRW aufgelegte Konjunkturpaket für die sechs nordrhein-westfälischen Universitätsklinika in Höhe von einer Milliarde Euro reagiert auf den dringend erforderlichen Investitions- und Modernisierungsbedarf. Von den Mitteln fließen 171,4 Millionen Euro in die Uniklinik Köln, insbesondere in Baumaßnahmen. Isabel Pfeiffer-Poensgen, Ministerin für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen, informierte sich heute im Rahmen eines Besuchstermins persönlich über die Baumaßnahmen, die mit Hilfe des NRW-Sonderprogramms nun zeitnah umgesetzt werden sollen.

„In der Pandemie haben die Universitätskliniken eindrucksvoll unter Beweis gestellt, dass sie das Rückgrat der Patientenversorgung in Nordrhein-Westfalen sind und zugleich bei der Erforschung von Krankheiten und Therapiemöglichkeiten eine tragende Rolle spielen. Aus diesem Grund haben wir als Landesregierung den Unikliniken zusätzliche Mittel zur Verfügung gestellt, um sie nach Kräften bei diesen und künftigen Herausforderungen zu unterstützen. Die Baumaßnahmen, die hier an der Uniklinik Köln nun schnellstmöglich umgesetzt werden, zielen darauf ab, auch weiter eine bestmögliche Behandlung und Forschung im Bereich der Spitzenmedizin sicherzustellen“, sagte Wissenschaftsministerin Isabel Pfeiffer-Poensgen.

„Ebenso wie bei der Behandlung der vielen COVID-19-Patienten auf unseren Intensivstationen nehmen wir auch bei der Bekämpfung der Pandemie eine Vorreiterrolle ein, mit der wir unserer gesellschaftlichen Verantwortung nachkommen. Das macht uns stolz, hat aber auch noch nie dagewesene Herausforderungen mit sich gebracht, die wir gemeinsam über alle Berufsgruppen hinweg schnell und flexibel bewältigen mussten. Ausdruck dessen sind unter anderem das erste SARS-CoV-2-Infektionsschutzzentrum Deutschlands, das wir bereits im Februar 2020 eröffnet haben. Wir waren zudem eines der ersten Krankenhäuser Deutschlands in dem eine Maskenpflicht eingeführt wurde. Auch den drohenden Engpässen bei den Schutzmaterialien konnten wir unter anderem mit einer eigenen Maskenproduktion entgegenwirken. Die mittlerweile landesweit an Schulen und Kitas erfolgreich eingesetzten Lolli-Tests wurden von unseren Expertinnen und Experten entwickelt. Natürlich hatten und haben diese medizinischen und organisatorischen Herausforderungen auch massive Auswirkungen auf den Betrieb des Universitätsklinikums. Deshalb freut es mich besonders, dass das Land NRW uns mit zusätzlichen Investitionsmitteln unterstützt, damit wir unseren Campus baulich noch besser auch auf Krisensituationen ausrichten können“, sagt Univ.-Prof. Dr. Edgar Schömig, Vorstandsvorsitzender und Ärztlicher Direktor der Uniklinik Köln.

Von den Mitteln in Höhe von 171,4 Millionen Euro, die an die Uniklinik Köln gehen, fließen 139,9 Millionen Euro in verschiedene Bauprojekte, 21,5 Millionen Euro in die Beschaffung von Anlage- und Gebrauchsgütern sowie 10,0 Millionen Euro in die IT-Infrastruktur und Sicherheit.

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