Das Netzwerk Universitätsmedizin (NUM)

Forschungsarbeiten für die bestmögliche Patientenversorgung in der COVID-19-Pandemie und darüber hinaus

Das Netzwerk Universitätsmedizin (NUM), ein Zusammenschluss aller 37 Universitätsklinika bundesweit, wird vom Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR) unterstützt und von der Charité – Universitätsmedizin Berlin koordiniert.

Gegründet als Teil des Krisenmanagements gegen die COVID-19-Pandemie hatte  das Netzwerk zunächst das Ziel m Ziel, standortübergreifende Forschungsinfrastrukturen komplett neu aufzubauen oder bestehende Strukturen, weiterzuentwickeln: So konnten Behandlungsdaten zu COVID-19 ad hoc zusammengeführt und bundesweit schnell relevante klinische Studien umgesetzt werden.

Heute bringt das NUM themenübergreifend Forschende aus ganz Deutschland zusammen, stellt Forschungs- und Dateninfrastrukturen zur Verfügung, und schafft damit die Grundlage, um praxisrelevante Erkenntnisse zu gewinnen, die Versorgung zu verbessern und um zukünftig für Krisen im Bereich der öffentlichen Gesundheit gerüstet zu sein.

Die Uniklinik Köln ist an einer Vielzahl der bundesweit klinikübergreifenden Forschungsprojekte und Infrastrukturen beteiligt.

In der ersten Förderphase (04/20 bis 12/21) des NUM konnten 13 große Verbundprojekte abgeschlossen werden. An 12 der Projekte hat die UKK mitgewirkt, davon vier federführend geleitet.

In der zweiten Förderphase (01/22 bis 06/25) wurden 29 Projekte gefördert, darunter Forschungsprojekte (Forschungslinie) und Projekte zu Forschungs- und Dateninfrastrukturen (Infrastrukturlinie). Die UKK war an mehr als 16 Projekten beteiligt, teils federführend.

Die dritte Förderphase (07/25 bis 06/30) wird mit 9 Infrastrukturen fortgesetzt. 2026 werden weitere 18 Forschungsprojekte starten.