29.06.2021
Medientipp

Delta-Variante und Impfungen von Kindern

Prof. Dötsch in der Rheinischen Post und im WDR

Prof. Dr. Jörg Dötsch, Foto: Michael Wodak
Prof. Dr. Jörg Dötsch, Foto: Michael Wodak

Die Ständige Impfkommission (Stiko) hat die Corona-Impfung für Kinder und Jugendliche zwischen zwölf und 17 Jahren prinzipiell nur bei bestimmten Vorerkrankungen empfohlen. „Wir Kinder- und Jugendärzte folgen der Einschätzung der Ständigen Impfkommission. Daran ändert nach aktuellem Wissensstand auch die Delta-Variante nichts“, sagte Univ.-Prof. Dr. Jörg Dötsch, Direktor der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin an der Uniklinik Köln, gegenüber der Rheinischen Post und der Aktuellen Stunde des WDR. Es bestehe allerdings jederzeit die Möglichkeit für die Familien, gemeinsam mit ihrem Kinderarzt individuell zu einer Entscheidung für oder gegen die Impfung zu kommen, sagte Prof. Dötsch. „Ich schätze die Gesundheitsrisiken durch eine Corona-Infektion für Kinder und Jugendliche derzeit als so gering ein, dass auch Abwarten auf neue Erkenntnisse zur Impfung eine Option für zögerliche Menschen sein kann“, so Prof. Dötsch. Die Sterblichkeitsrate und Erkrankungsschwere von Kindern und Jugendlichen nach einer Corona-Infektion seien ähnlich  niedrig wie bei der saisonalen Grippe. Bislang gebe es keine Hinweise darauf, dass die Delta-Variante das ändere. 

Artikel bei rp-online.de

Beitrag der Aktuellen Stunde des WDR

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