Cologne Center for Genomics (CCG)

Das Cologne Center for Genomics (CCG) wurde 2004 als interfakultäres wissenschaftliches Zentrum der Universität zu Köln gegründet. Ziel des CCG ist es, genomische Forschung durch innovative Technologien und wissenschaftliche Exzellenz voranzutreiben.

Das Zentrum verfügt über eine leistungsstarke Infrastruktur modernster Hochdurchsatztechnologien und bietet ein breites Spektrum genomischer Analysen an. Dazu zählen Hochdurchsatz-Sequenzierungen und Genotypisierungen, genomweite Assoziationsstudien (GWAS) zur Untersuchung komplexer Erkrankungen sowie Verfahren zur gezielten Validierung genetischer Befunde. Darüber hinaus werden kontinuierlich neue Methoden und Protokolle für die moderne Genomforschung entwickelt.

Die wissenschaftlichen Aktivitäten des CCG umfassen zahlreiche Bereiche der Genomik und Epigenomik, darunter Bioinformatik, genetische Epidemiologie, Populationsgenetik, forensische Statistik, Ancient-DNA-Forschung und translationale Epigenetik. Neben eigenen Forschungsprojekten unterstützt das Zentrum Forschende der Medizinischen sowie der Mathematisch-Naturwissenschaftlichen Fakultät der Universität zu Köln und arbeitet eng mit nationalen und internationalen Partnern zusammen.

Seit 2019 ist das Cologne Center for Genomics Gründungsmitglied des von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) geförderten West German Genome Center (WGGC) und stellt die größte Sequenzierplattform innerhalb des Verbundes bereit. Darüber hinaus ist das Zentrum an mehreren Exzellenzclustern und Sonderforschungsbereichen beteiligt und leistet damit einen wichtigen Beitrag zur genomischen Forschungsinfrastruktur und Spitzenforschung an der Universität zu Köln.

Weitere Informationen finden Sie im Internetauftritt des Zentrums.