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07.12.2022 Zusammenarbeit mit Stadt Köln

4. Runde der Cologne Corona-Surveillance (CoCoS) startet

Aufbau einer Wächterkohorte soll Gesundheitsmonitoring ermöglichen

Foto: Fotolia
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In den kommenden Tagen schreibt die Stadt Köln zusammen mit der Uniklinik Köln 30.000 zufällig ausgewählte Bürgerinnen und Bürger über 18 Jahren an und bittet sie, an einer Online-Befragung zum Thema Gesundheit und Corona teilzunehmen. Dies ist bereits die vierte Befragungsrunde im Rahmen der Cologne Corona-Surveillance, kurz CoCoS-Studie, bei der es darum geht, ein vollständigeres Bild von dem Corona-Virus und dem Infektionsgeschehen zu bekommen.

Neu ist, dass eine sogenannte Wächterkohorte von 5.000 Kölnerinnen und Kölnern aufgebaut werden soll, um diese mehrmals jährlich zu Gesundheitsthemen zu befragen. Durch dieses dauerhafte Projekt bietet sich die Möglichkeit, ein Gesundheitsmonitoring für Köln zu etablieren, vorhandene Gesundheitsangebote zu optimieren und neue Angebote aufzubauen. Damit soll es der Stadt auch im Hinblick auf mögliche neue Erreger gelingen, frühzeitig die Lage einzuschätzen.

Bei den vorherigen Runden der CoCoS-Studie konnte zum Beispiel nachgewiesen werden, dass Kölner im jungen Alter oder mit Kindern im Haushalt ein höheres Infektionsrisiko haben, während die Einhaltung der AHA-Regeln und die Möglichkeit zum Home-Office das Infektionsrisiko senken.