18.02.2021
Neurologie

Als Concussion Center Rheinland zertifiziert

Thematik bewegt vor allem junge Sportler und deren Eltern

Prof. Dr. Maria Adele Rüger, Foto: Klaus Schmidt
Prof. Dr. Maria Adele Rüger, Foto: Klaus Schmidt

Die Uniklinik Köln ist zusammen mit regionalen Kooperationspartnern von der Gesellschaft für Sport-Neuropsychologie e.V. als „Concussion Center Rheinland“ (CCR) zertifiziert worden. Wie gefährlich sind Kopfverletzungen im Sport und welche Folgen haben sie? Immer wieder bleiben Profisportler trotz einer Gehirnerschütterung (Concussion) weiter im Spiel, doch es mehren sich die Berichte von längerfristigen Beeinträchtigungen wie Kopfschmerzen, Müdigkeit oder Konzentrationsstörungen bis hin zu einem mutmaßlich erhöhten Risiko einer Demenzerkrankung im Alter. Auch im Breitensport ist das Thema angekommen und bewegt vor allem junge Sportler und ihre Eltern, insbesondere, da Kinder und Jugendliche eine verlängerte Erholungsphase nach einer Gehirnerschütterung benötigen und die Beschwerden oft nur subtil in Erscheinung treten. Das CCR gewährleistet für die betroffenen Sportler eine Diagnostik, Therapie und Nachsorge auf höchstem universitätsmedizinischem Niveau.

“Es ist unser Anliegen, ein umfassendes Untersuchungsangebot verbunden mit einem strukturierten Nachbehandlungsangebot für die Patientinnen und Patienten unserer Region aufzubauen und die Erholungsphase nach einer Gehirnerschütterung beziehungsweise im Falle anhaltender Beeinträchtigungen eingehender zu erforschen“, sagt Prof. Dr. Maria Adele Rüger, Leiterin der Concussion-Sprechstunde und der AG Neurale Stammzellen an der Klinik und Poliklinik für Neurologie der Uniklinik Köln.

Beteiligt sind:

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