11.03.2019
Allgemein-, Viszeral- & Tumorchirurgie

FamSurg-Preis für Prof. Leers

Auszeichnung zur Familie und Chirurgie

Prof. Dr. Jessica Leers, Foto: Uniklinik Köln
Prof. Dr. Jessica Leers, Foto: Uniklinik Köln

Prof. Dr. Jessica Leers, Leitende Oberärztin der Klinik für Allgemein-, Viszeral- und Tumorchirurgie an der Uniklinik Köln, hat den FamSurg-Preis 2019 erhalten. Der Preis will Ärztinnen an der Schnittstelle von Familie und Chirurgie (Family and Surgery=FamSurg) fördern und so auf hervorragende weibliche Vorbilder in der Chirurgie aufmerksam machen. Dieses Vorhaben zur Förderung von Frauen und familienfreundlichen Strukturen in der Chirurgie, das mit Bundesmitteln unterstützt wird, ist nun in seine zweite Förderphase getreten. Die Auszeichnung ist mit einem Preisgeld von 2.500 Euro verbunden.

Prof. Leers ist verheiratet und hat drei Kinder. Sie schloss 2010 ihre fachärztliche Ausbildung zur Allgemein Chirurgin und 2016 zur Viszeralchirurgin ab. Zuvor war sie zwei Jahre als Research Fellow an der University of Southern California (Keck School of Medicine) in Los Angeles tätig. Ende 2011 wurde Prof. Leers Oberärztin an der Uniklinik Köln, wo ihr ebenfalls 2016 eine außerplanmäßige Professur verliehen wurde. Neben diversen wissenschaftlichen Publikationen, erhielt sie verschieden Preise und engagierte sich mit der Initiative „Perspektive Chirurgie“ zur Nachwuchsförderung in der Chirurgie mit Schwerpunkt Förderung von Frauen.

Nach der dritten Elternzeit kehrte sie im Januar 2019 an die Klinik in ihre leitende Funktion zunächst mit reduzierter Stundenzahl zurück, um auch weiterhin die Vereinbarkeit von Beruf und Familie erfolgreich meistern zu können. Mit dem Preisgeld plant sie zusammen mit ihrer Kollegin Priv.-Doz. Dr. Costanza Chiapponi eine neue Initiative zur Optimierung der Betreuungssituation für Ärztinnen und Ärzte der operativen Fächer an der Uniklinik Köln zu gründen.

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