Kontakt

Kontakt

Wichtige Links

Telefon

26.03.2026 Öffentliches Gesundheitswesen

Forschungsprojekt Active City Cologne startet

Wechselwirkungen zwischen aktiver Mobilität, Gesundheit, Wohlbefinden und Stadtplanung mit Azubis und Studierenden

Foto: Joern Henn

Mit 320.000 Euro der RheinEnergieStiftung untersucht ein interdisziplinäre Forschungsteam im Projekt „Active City Cologne – Köln als Stadt der aktiven Mobilität“ über zwei Jahre die Alltagsmobilität von Azubis und Studierenden in Köln. Active City Cologne ist ein gemeinsames Projekt mit der Technischen Hochschule Köln,Institut für Baustoffe, Geotechnik, Verkehr und Wasser unter Leitung von Prof. Dr. Isabelle Dembach, und der Universität zu Köln, Institut für Öffentliches Gesundheitswesen unter Leitung von Univ.-Prof. Dr. Nicole Skoetz. Zum Kernteam des Projektes gehören zudem die futurKOMM gGmbH und die Arbeitsgruppe Onkologische Bewegungsmedizin der Uniklinik Köln unter Leitung von Univ.-Prof. Dr. Freerk Baumann. Ein wichtiger Kooperationsschwerpunkt liegt außerdem in der engen Zusammenarbeit mit regionalen Partnern wie der Stadt Köln und dem zivilgesellschaftlichen Partner RADKOMM.

Wie sich aktive Mobilität wie Gehen, Radfahren, E-Bike-Nutzung mit Muskelkraft auf Gesundheit, Wohlbefinden und Stadtplanung auswirkt, soll anhand der täglichen Ausbildungs- und Arbeitswege von Auszubildenden und Berufsschülerinnen und -schüler verschiedener Kölner Berufskollegs sowie Studierenden der Universität zu Köln und der Technischen Hochschule Köln genauer untersucht werden. Ihr Alltag umfasst häufige Wege zwischen Wohnort, Ausbildungsstätte, Arbeitsplatz und Freizeitorten – ein hohes Mobilitätspotenzial, das bislang kaum systematisch erforscht wurde. Der Fokus der Erhebung liegt auf den täglichen Ausbildungs- und Arbeitswegen als Gelegenheit für gesundheitsfördernde Bewegung.

„Unser übergeordnetes Ziel ist es, die im Projekt gewonnenen Erkenntnisse langfristig in Planung und Praxis zu überführen. Aktive Mobilität wie Gehen oder Radfahren kann einen wichtigen Beitrag zur Förderung von Gesundheit und Wohlbefinden leisten.“, erklärt Prof. Skoetz. Prof. Dembach ergänzt: „Wir untersuchen, welche Rahmenbedingungen aktive Mobilität im Alltag fördern. Die Ergebnisse sollen dazu beitragen, den Straßenraum Kölns nachhaltig in Richtung einer Stadt der aktiven Mobilität weiterzuentwickeln.“ Der Förderzeitraum des Forschungsprojekts erstreckt sich von Anfang 2026 bis Ende 2028.

Die enge inhaltliche Anbindung von Active City Cologne an die Standorte der Universität zu Köln, der Uniklinik Köln und der TH Köln fördert die interdisziplinäre Zusammenarbeit und praxisnahe Forschung. Das Projekt folgt einem interdisziplinären Mixed-Methods-Design. Es kombiniert quantitative Befragungen mit qualitativen Interviews, um ein umfassendes Bild der individuellen Erfahrungen, Rahmenbedingungen und Wirkungen aktiver Mobilität zu gewinnen.