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01.04.2026 Medientipp

Früherkennung von Lungenkrebs

Neues Screening-Angebot in der ARD, WDR 5 und dem KStA

Das Mittagsmagazin der ARD und der Kölner Stadt-Anzeiger (KStA) berichten aktuell über das neue Lungenkrebsscreening, das am 01.04.2026 an der Uniklinik Köln startete. Der dargestellte Patientenfall zeigt eindrücklich, wie entscheidend die frühzeitige Diagnose von Lungenkrebs ist – insbesondere für Menschen mit erhöhtem Risiko durch langjähriges Rauchen. „Anhand dieses konkreten Patientenbeispiels wird deutlich: Wird ein Tumor im frühen Stadium erkannt, liegen die Überlebenschancen nach fünf Jahren bei über 70 Prozent. Wird die Diagnose hingegen verzögert, sinken die Chancen drastisch. Denn Lungenkrebs verursacht im Frühstadium häufig keine Beschwerden und wird daher oft erst spät entdeckt – mit entsprechend schlechteren Prognosen“, erklärt Dr. Matthias Heldwein, Vorstand des Lungenkrebszentrums Köln Solingen (LuKS) und Leiter der onkologischen Thoraxchirurgie an der Uniklinik Köln

„Mit dem neuen Screening-Angebot, das ab April 2026 für starke Raucherinnen und Raucher eingeführt wird, steht nun erstmals eine gezielte Früherkennungsmaßnahme zur Verfügung. Diese basiert auf einer Niedrigdosis-Computertomographie und richtet sich an Personen mit langjährigem Tabakkonsum. Ziel ist es, Tumoren zu entdecken, bevor Symptome auftreten – und damit die Heilungschancen deutlich zu verbessern“, sagt Priv.-Doz. Dr. Simon Lennartz, Leitender Oberarzt in der Radiologie der Uniklinik Köln

Auch WDR 5 greift den Start des Lungenkrebsscreenings im Morgenecho auf und interviewt hierzu Univ.-Prof. Dr. Jürgen Wolf, den Ärztlicher Direktor des Centrums für Integrierte Onkologie (CIO) der Uniklinik Köln. Er sagt zum kostenfreien Lungenkrebs-Screening: "Das ist eine absolut sinnvolle Sache". 

Zum Bericht des ARD-Mittagsmagazins (ab 1:13:17)

Zum Bericht des Kölner Stadt-Anzeigers

Zum Interview mit Prof. Jürgen Wolf auf WDR 5 

Weitere Infos zum Centrum für Lungenkrebsfrüherkennung an der Uniklinik Köln.