Die Uniklinik Köln stellt heute (17.06.26) mit einem Gründungssymposium das neue Zentrum für Gen- und Zelltherapie Köln (CeGeZeK) vor, über das auch der Kölner Stadt-Anzeiger in seiner heutigen Ausgabe des Magazins berichtet. Die interdisziplinäre Plattform bündelt künftig Kompetenzen aus Forschung, Herstellung und klinischer Anwendung innovativer Gen- und Zelltherapien. Das Zentrum baut auf der Arbeit des Centrums für Seltene Erkrankungen Köln (CESEK) auf und erweitert den Schwerpunkt von der Diagnostik hin zur Entwicklung und Anwendung neuer Therapien. „Wir wollen nicht nur herausfinden, welche Erkrankung vorliegt, sondern auch behandeln“, sagt Univ.-Prof. Dr. Jörg Dötsch, Direktor der Kinder- und Jugendmedizin der Uniklinik Köln und Sprecher des neuen Zentrums.
Gen- und Zelltherapien eröffnen neue Möglichkeiten für bislang schwer behandelbare Erkrankungen. Ein Beispiel ist die spinale Muskelatrophie: Durch die frühe Diagnose im Neugeborenen-Screening können betroffene Kinder heute rechtzeitig behandelt werden. Das CeGeZeK bündelt wissenschaftliche, klinische und regulatorische Expertise, um neue Therapieansätze sicher und effizient in die Versorgung zu bringen. „Der medizinische Fortschritt ermöglicht Therapien, die vor wenigen Jahren noch undenkbar waren“, betont Prof. Dötsch.
