22.03.2017
Klinische Forschergruppe 286

Millionenförderung für CLL-Forschung

Zweite Förderperiode für KFO 286 bewilligt 

Prof. Dr. Christian Reinhardt
Prof. Dr. Christian Reinhardt, Foto: Uniklinik Köln

Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) hat die zweite Förderperiode der Klinischen Forschergruppe (KFO) 286 mit dem Thema “Exploiting defects in the DNA damage response for the treatment of chronic lymphocytic leukemia” mit einem Gesamtvolumen von über vier Millionen Euro und einer Laufzeit von drei Jahren bewilligt.

Die chronische lymphatische Leukämie (CLL) ist die häufigste Form der Leukämie in der westlichen Welt. Bis heute gibt es für diese Erkrankung keine Heilung, so dass nach wie vor intensive Forschung nötig ist. Intention der Forscher ist, die genetischen Veränderungen, die zur Entwicklung der CLL führen, zu entschlüsseln.

Die Klinische Forschergruppe 286 unter der Leitung von Prof. Dr. Michael Hallek, Direktor der Klinik I für Innere Medizin und Sprecher der KFO, Prof. Dr. Christian Reinhardt, Wissenschaftlicher Koordinator der KFO, vereint 13 Wissenschaftler der Uniklinik Köln, der Universität Köln und des Max-Planck-Institutes für Stoffwechselforschung in ihren Anstrengungen, die Mechanismen der Entwicklung von Resistenzen im Verlaufe der Therapie zu verstehen und in den kommenden Jahren neue, maßgeschneiderte und zielgerichtete Therapien für CLL-Patienten zu entwickeln.

Für das Team aus Medizinern, Biologen und Bioinformatikern konnten für die zweite Förderperiode Prof. Dr. Dr. Michal-Ruth Schweiger, Dr. Martin Peifer und Dr. Lukas Frenzel als spezifische Verstärkungen gewonnen werden.

Die Klinische Forschergruppe schließt sehr erfolgreich und zielgerichtet die Lücke zwischen klinischer Forschung und Grundlagenforschung, wie von dem Begutachtungspanel der DFG bei der Begutachtung der ersten Förderperiode nachdrücklich bestätigt wurde. Hierbei spielt auch die enge Assoziation an die aus Köln koordinierte nationale CLL-Studiengruppe eine zentrale Rolle.

Die KFO ist eng in den Forschungsschwerpunkt „Lebenswissenschaften“ der Universität zu Köln und in das Exzellenzcluster CECAD („Cellular Stress Responses in Aging-Associated Diseases“) eingebunden und gründet auf einer Kooperation der Klinik I für Innere Medizin, des Instituts für Genetik und des Max-Planck-Instituts für Metabolismusforschung.

Weitere Informationen zur KFO-286

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