Ein Fehlbiss (Dysgnathie) ist mehr als ein ästhetisches Problem: Er kann Schmerzen, funktionelle Einschränkungen und eine große psychische Belastung verursachen. Wie eine moderne Kieferoperation helfen kann, zeigt ein aktueller Beitrag des Kölner Stadt-Anzeigers am Beispiel der 18-jährigen Hannah Thißen.
Nach jahrelangen Beschwerden und Einschränkungen entschied sie sich für eine kombinierte kieferorthopädisch-chirurgische Behandlung an der Uniklinik Köln. Heute kann sie wieder unbeschwert lachen und ihren Alltag ohne Schmerzen genießen.
Bei ausgeprägten Fehlstellungen reicht eine Zahnspange allein oft nicht aus. Dann ist eine operative Korrektur des Kiefers erforderlich, um das Zusammenspiel von Ober- und Unterkiefer – also wie die Zähne beim Zubeißen aufeinandertreffen – wiederherzustellen und Beschwerden nachhaltig zu lindern.
„Bei schweren Fehlbissen handelt es sich nicht nur um ein ästhetisches Problem, sondern um eine funktionelle Störung des gesamten Kausystems. Ziel der Operation ist es, Ober- und Unterkiefer so neu auszurichten, dass ein stabiles Zusammenspiel von Zähnen, Muskulatur und Kiefergelenken wieder möglich ist“, erklärt Univ.-Prof. Dr. Dr. Christian Linz, Direktor der Klinik für Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie der Uniklinik Köln.
Der Beitrag macht deutlich: Eine Kieferoperation ist ein komplexer Eingriff, der nicht nur die Funktion verbessert, sondern auch das persönliche Wohlbefinden und die Lebensqualität der Patientinnen und Patienten nachhaltig steigern kann. Interessierte können sich an das Zentrum für Kieferkorrekturen der Uniklinik Köln wenden.
