09.07.2019
Anästhesiologie

Prof. Böttiger erneut im ERC-Amt bestätigt

Dritte Wiederwahl als Director Science and Research

Prof. Dr. Bernd Böttiger, Foto: Klaus Schmidt
Prof. Dr. Bernd Böttiger, Foto: Klaus Schmidt

Univ.-Prof. Dr. Bernd W. Böttiger, Direktor der Klinik für Anästhesiologie und Operative Intensivmedizin der Uniklinik Köln und Vorstandsvorsitzender des Deutschen Rates für Wiederbelebung ist zum dritten Mal in seine Position als Director Science and Research des European Resuscitation Council (ERC) wiedergewählt worden.

Professor Böttiger verantwortet bereits seit sechs Jahren den Bereich Wissenschaft und Forschung des ERC und kann durch seine Wiederwahl auch in den nächsten beiden Jahren weitere wichtige Impulse für Studien und wissenschaftliche Projekte in der Reanimationsversorgung setzen.

Derzeit laufen unter dem Dach des ERC zahlreiche große europäische Reanimationsprojekte: ESCAPE-NET (European Sudden Cardiac Arrest network: towards Prevention, Education, New Effective Treatment), European Registry of Cardiac arrest (EuReCa TWO), KIDS SAVE LIVES, EUROCALL, ERC Dispatch Centre Survey (EDiCeS) on telephone-assisted cardiopulmonary resuscitation, REAppropriate Trial - Perception of Inappropriate CPR, First Responder Systems, Emergency EYE, EuropeaN Study about AED Use by layREscuers (ENSURE), ERC Studies on Education, Post-cardiac arrest prognostication, ERC Research Net Survey zur Ausbildung von Studierenden in Wiederbelebung und der World Restart a Heart Day.

Der European Resuscitation Council setzt seit 1989 die Standards für Reanimationsleitlinien und die Reanimationsausbildung in Europa und darüber hinaus. Dabei bildet er die Dachorganisation von 33 nationalen Wiederbelebungsorganisationen der verschiedenen europäischen Länder. Ziel des ERC ist es, so viele Menschenleben wie möglich durch eine optimale Rettungskette bei einem Herzkreislauf-Stillstand zu retten. Zu den Kernaufgaben des ERC zählen neben der Leitlinienarbeit und der Reanimationsausbildung von medizinischem Personal und Laien vor allem auch wissenschaftliche Aktivitäten auf dem Gebiet der Reanimationsversorgung sowie die Durchführung von Kongress- und Informationsveranstaltungen für Fachkreise und für die breite Öffentlichkeit.

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