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14.01.2026 Nuklearmedizin

Prof. Minoshima zu Gast

Gastprofessur bis Februar 2026

(v.l.) Prof. Dr. Satoshi Minoshima und Prof. Dr. Alexander Drzezga, Foto: Jamuna Gopurathingal

Aktuell ist Prof. Dr. Satoshi Minoshima im Rahmen einer durch die Medizinische Fakultät der Universität zu Köln geförderten Gastprofessur noch bis Februar in der Klinik und Poliklinik für Nuklearmedizin der Uniklinik Köln zu Gast. Er arbeitet hier gemeinsam mit dem Team der Nuklearmedizin unter anderem an einem wissenschaftlichen Projekt mit Fokus auf der Asymmetrie von pathologischen Veränderungen des Gehirns. „Es ist eine ausgesprochen große Ehre für die Klinik für Nuklearmedizin und die Uniklinik Köln, dass sich ein Wissenschaftler von so hohem internationalem Rang bereit erklärt hat, für eine Zeit an unserem Standort zu wirken. Wir erhoffen uns davon anhaltende Kollaborationen auch für die Zukunft und bedanken uns für diese großartige Chance, die durch die Unterstützung der Fakultät möglich wurde“, so Klinikdirektor Univ.-Prof. Dr. Alexander Drzezga. Auch Prof. Minoshima ist begeistert von seiner Zeit an der Uniklinik Köln: „Ich freue mich sehr über die Gastprofessur und die enge Zusammenarbeit mit dem engagierten, innovationsorientierten Team der Nuklearmedizin.“

Prof. Minoshima ist einer der weltweit renommiertesten Experten auf dem Gebiet der Nuklearmedizin. Nach Stationen an der University of Michigan/Ann Arbor sowie der University of Washington/Seattle war er in den USA zuletzt als Anne G. Osborn Chairman and Professor of the Department of Radiology and Imaging Sciences an der University of Utah in Salt Lake City tätig. Sein umfangreicher wissenschaftlicher Gesamtbeitrag hat das Fachgebiet in einzigartiger Weise beeinflusst. Er hat zu Entwicklungen in der Diagnostik der Erkrankungen des Gehirns beigetragen, die heute weltweit genutzt werden. Neben seiner ausgewiesenen klinischen und wissenschaftlichen Expertise spielt er auch auf dem Gebiet der Programmierung/Entwicklung neuer bildverarbeitender Werkzeuge eine herausragende Rolle.

Die heute gängige 3DSSP (3D Oberflächen)-Analyse von Gehirnbildgebungsdaten mittels statistischem Vergleich mit gesunden Kontrollpersonen (z-scores) geht wesentlich auf seine Entwicklungen zurück. Er hatte in seiner Karriere zahlreiche Leitungsfunktionen inne, darunter auch die Präsidentschaft der Society of Nuclear Medicine (SNMMI) und die Vizepräsidentschaft der Radiological Society of North America (RSNA). Er hat zahlreiche Auszeichnungen erhalten, darunter die höchsten Ehrungen der Fachgesellschaften, wie erst zuletzt auch die Gold Medal der Radiological Society of North America.