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28.05.2026 Fachschaft Medizin

Rund 700 Kinder zu Gast im Teddybärkrankenhaus

Medizinische Themen kindgerecht erklärt

Volle Behandlungszimmer, engagierte „Teddy-Ärztinnen und -Ärzte“ und jede Menge gute Laune trotz wechselhaften Wetters: Das Teddybärkrankenhaus der Fachschaft Medizin auf dem Campus der Uniklinik Köln war auch in diesem Jahr ein voller Erfolg. Mitte Mai verwandelte sich das Gelände hinter der Klinikkirche für zwei Tage erneut in eine kindgerechte studentisch organisierte Klinik, in der Kuscheltiere verarztet und spielerisch Ängste vor Arztbesuchen und Krankenhausaufenthalten abgebaut wurden.

Fast 620 Kinder aus Kindergärten nahmen gemeinsam mit ihren Gruppen an der Aktion teil. Einschließlich der Kinder, die zusätzlich am Nachmittag vorbeikamen, besuchten insgesamt rund 700 Kinder das Teddybärkrankenhaus.

Betreut wurden die kleinen Besucherinnen und Besucher von insgesamt 180 Studierenden der Humanmedizin, Zahnmedizin, Klinischen Pflege, Hebammenwissenschaften und Neurowissenschaften. Für jedes Kind stand ein eigener „Teddydoc“ bereit, der sich individuell um das mitgebrachte Kuscheltier kümmerte.

An verschiedenen Stationen wie Innere Medizin, Chirurgie, Röntgen und Zahnmedizin konnten die Kinder spielerisch erleben, wie Untersuchungen und Behandlungen im Krankenhaus ablaufen. Die „Patientinnen und Patienten“ wurden abgehört, abgetastet und verbunden. Im OP-Zelt führten die angehenden Medizinerinnen und Mediziner sogar Operationen durch – etwa, wenn ein Teddy eine Münze oder Büroklammer „verschluckt“ hatte. Ergänzt wurde das Angebot durch Stofftier-Röntgenbilder, die gemeinsam mit den Kindern angeschaut und erklärt wurden.

Trotz immer wieder einsetzenden Regens herrschte an beiden Tagen durchgehend eine ausgelassene und positive Stimmung. Das Organisationsteam freute sich über das zahlreiche positive Feedback von Kindern, Begleitpersonen und Einrichtungen.

Das Teddybärkrankenhaus ist Teil einer bundesweiten Initiative, die seit Jahrzehnten von Medizinstudierenden organisiert wird. Ziel ist es, Kindern auf spielerische Weise die Angst vor Arztbesuchen, Untersuchungen und Krankenhausaufenthalten zu nehmen. Gleichzeitig lernen die Studierenden, medizinische Themen kindgerecht zu erklären und mit jungen Patientinnen und Patienten zu kommunizieren.

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