27.06.2018

Speiseröhre: Deutschlandfunk Sprechstunde begleitet Druckmessung

Ösophagus-Manometrie ist wichtige Untersuchung vor einer OP

Bild: Fotolia
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Wenn Mageninhalt zurück in die Speiseröhre dringt, lautet die Diagnose Reflux, Rückfluss. Zehn bis 20 Prozent der Bevölkerung in westlichen Industrieländern sind betroffen. Der saure Magensaft reizt die Schleimhaut der Speiseröhre. Das kann zu Entzündungen führen, in seltenen Fällen das Krebsrisiko erhöhen. Eine Ursache für das Zurückfließen des sauren Magensaftes ist eine Fehlfunktion der Schließmuskulatur zwischen Magen und Speiseröhre. Neben einer Ernährungsumstellung oder säurehemmenden Medikamenten kann die Therapie daher auch operative Eingriffe wie das Anlegen einer Magenmanschette umfassen. Vor einer Operation steht die Druckmessung der Speiseröhre (Ösophagus-Manometrie), die ein Reporter der Deutschlandfunk Sprechstunde in der Allgemein-, Viszeral- und Tumorchirurgie der Uniklinik Köln begleitet.

Zum Beitrag in der Deutschlandfunk-Mediathek (circa ab Minute 20:00) >>

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