Wie können Menschen am Lebensende würdevoll begleitet werden? Dieser Frage widmet sich das aktuelle WDR-Zeitzeichen zum 100. Geburtstag der Sterbeforscherin Elisabeth Kübler-Ross. Die Schweizer Ärztin prägte mit ihrem Einsatz für sterbende Menschen und ihren Arbeiten zum Umgang mit Tod und Trauer die moderne Hospiz- und Palliativbewegung weltweit.
Zur Einordnung ihrer Bedeutung spricht Univ.-Prof. Dr. Raymond Voltz, Direktor des Zentrums für Palliativmedizin der Uniklinik Köln. Er erläutert, warum Kübler-Ross den Blick der Medizin grundlegend verändert hat: weg von einer rein krankheitsorientierten Versorgung hin zu einer Medizin, die auch die Bedürfnisse, Wünsche und die Würde von Menschen am Lebensende in den Mittelpunkt stellt.
Die Uniklinik Köln nimmt in diesem Bereich seit Jahrzehnten eine Vorreiterrolle ein. Mit der Eröffnung der ersten Palliativstation Deutschlands im Jahr 1983 wurden hier entscheidende Grundlagen für die Entwicklung der Palliativmedizin und Hospizarbeit in Deutschland gelegt. Ein Erbe, welches das Zentrum für Palliativmedizin in Krankenversorgung, Forschung und Lehre kontinuierlich weiterentwickelt.
