Schlecht heilende Defekte auf der Hornhaut des menschlichen Auges können bei starker Trockenheit, aber auch bei Hornhautgeschwüren und Hornhauttransplantationen auftreten. Besonders wirksame Hilfe versprechen dann Augentropfen, die aus dem eigenen Blut des Patienten gewonnen werden. An der Uniklinik Köln findet zu diesem Thema erstmals ein gemeinsames Symposium der Deutschen Ophthalmologischen Gesellschaft e.V. und der Deutschen Gesellschaft für Transfusionsmedizin und Immunhämatologie e.V. statt.
„Eigenserum-Augentropfen regenerieren, befeuchten und pflegen die Hornhaut durch die körpereigenen Substanzen besonders effektiv und können so die Abheilung von oberflächlichen Defekten beschleunigen“, erklärt Prof. Dr. Claus Cursiefen, Direktor des Zentrums für Augenheilkunde an der Uniklinik Köln. Doch bisher geben nur wenige spezialisierte Zentren die individuell hergestellten Tropfen ambulant ab, denn die Herstellung unterliegt strengen rechtlichen Rahmenbedingungen.
Symposium „Autologe Serum-Augentropfen“
Termin: Freitag, 7. Juni 2013
Uhrzeit: 14:00 - 16:00 Uhr
Ort: Hörsaal Augenklinik, Uniklinik Köln, Kerpener Str. 62, 50937 Köln
„Im Rahmen des Symposiums erläutere ich zusammen mit Kollegen, wie wir die Augentropfen aus dem Blut der Patienten herstellen und welche Besonderheiten es dabei zu beachten gilt“, sagt Prof. Dr. Birgit Gathof von der Transfusionsmedizin der Uniklinik Köln. Darüber hinaus präsentiert ein australischer Mediziner die Ergebnisse einer klinischen Studie und die Augen-Experten der Uniklinik Köln berichten über Erfahrungen mit den Eigenserum-Tropfen bei ihren Patienten.
Für medizinische Rückfragen:
Prof. Dr. Claus Cursiefen, Zentrum für Augenheilkunde
Telefon: 0221 478-4300
Prof. Dr. Birgit Gathof, Transfusionsmedizin
Telefon: 0221 478-6185
Für Rückfragen:
Anja Schattschneider
Stabsabteilung Unternehmenskommunikation und Marketing
Uniklinik Köln
Telefon: 0221 478-5548
E-Mail: presse@uk-koeln.de
04.06.2013
Augentropfen aus eigenem Blut wirken besser
Symposium an der Uniklinik Köln