„Das kleine Känguru und der Angsthase“ ist das Stück, mit dem das berühmte Marionetten-Theater Ende Februar die kleinen Patienten der Uniklinik Köln besucht. Die Geschichte über fünf Freunde soll den Kindern Mut geben, ihre Krankheit zu bewältigen und helfen, den Klinikalltag für kurze Zeit zu vergessen. „Das kleine Känguru und der Angsthase“ stammt aus der Feder des bekannten Kinderbuchautors Paul Maar. Die Musik komponierte Liedermacher Rolf Zuckowski. Im Mittelpunkt stehen der kleine schwarze Rabe Hexalus, die Hexe Flixi, das kleine Känguru, der Angsthase und die Springmaus. Gemeinsam machen sich die fünf Freunde auf die Suche nach seltenen Waldhimbeeren für ein ganz besonderes Geschenk – einen selbstgebackenen Geburtstagskuchen für Mutter Känguru.

„Das kleine Känguru und der Angsthase“
Termin: Donnerstag, 24.02.2011
Zeit: 14:00 Uhr
Ort: Hörsaal der Klinik und Poliklinik für Kinder- und Jugendmedizin der Uniklinik Köln

Eingeladen sind unsere Patienten aus der Kinderklinik und deren Geschwister. Auch Journalisten können nach vorheriger Anmeldung bei der Pressestelle der Uniklinik Köln an der Veranstaltung teilnehmen. Auf der Kliniktour besucht die „Augsburger Puppenkiste“ insgesamt 28 Kinderkliniken und Kinderstationen in ganz Deutschland. Die munteren Figuren erobern die Herzen der kleinen Patienten im Sturm und bringen Kinderaugen zum Strahlen. Um den Bedürfnissen der kranken Kinder so gut wie möglich zu entsprechen, wurde das Stück für die Kliniktour bearbeitet. Auch an prominenter Unterstützung fehlt es nicht: Bundes-ministerin Ilse Aigner ist Schirmherrin der Kliniktour: „Ich wünsche mir, dass möglichst viele Kinder in deutschen Kliniken den Zauber der Augsburger Puppenkiste erleben dürfen.“

Hintergrundinformationenzur „Augsburger Puppenkiste“:
Ganze Generationen lieben sie: Die berühmten Marionetten der „Augsburger Puppenkiste“. Jim Knopf, Lukas, der Lokomotivführer und viele andere Puppenstars sind unverwechselbare Kinderklassiker. Die Geschichte des Puppentheaters beginnt bereits 1948, als Walter und Rose Oehmichen zum ersten Mal ihre selbst-entworfenen Marionetten an den langen Fäden tanzen ließen. Ihre künstlerischen Anfänge reichen jedoch noch weiter zurück: Bereits im Kriegsjahr 1943 spielten sie im „Puppenschrein“. Eine nächtliche Bombe zerstörte das winzige Puppentheater 1944, dessen Gründer sich jedoch nicht entmutigen ließen. Nach dem Krieg gründeten sie ein neues Marionettentheater, das am 26. Februar 1948 wieder Kinderaugen zum Leuchten brachte. Durch das Fernsehen erreichte die schwäbische Marionettenbühne bundesweite Berühmtheit: Am 21. Januar 1953 flimmerte die Geschichte von „Peter und dem Wolf“ erstmals über die deutschen Bildschirme und
machte die „Augsburger Puppenkiste“ zu Deutschlands beliebtester Marionettenbühne.

Für Rückfragen:
Anne Düsterdiek
Psychosozialer Dienst
Klinik und Poliklinik für Kinder- und Jugendmedizin
Telefon: 0221 478-6830
E-Mail: anne.duesterdiek@uk-koeln.de

Christoph Wanko
Pressesprecher Uniklinik Köln
Stabsabteilung Kommunikation
Telefon: 0221 478-5548
E-Mail: pressestelle@uk-koeln.de