Der Mediziner des Instituts für Radiologie der Kölner Uniklinik erhält den mit 15.000 Euro dotierten
Coolidge Award 2009

In dem Forschungsprojekt hat der Mediziner die Koronardiagnostik im Computertomographen (CT) untersucht. Dabei zeigte sich – zunächst in der experimentellen Grundlagenforschung, dann im Tiermodell und in Zusammenarbeit mit der Klinik III für Innere Medizin der Uniklinik Köln auch am Patienten - dass die Koronardiagnostik im CT in fast allen untersuchten Fällen unterscheiden kann, ob die Symptome des Patienten auf schlecht durchblutete Koronararterien zurückzuführen sind und zum Beispiel die Durchführung einer Herzkatheteruntersuchung sinnvoll sein kann.

Der Titel der Arbeit lautet „CT-gestützte Flussmessungen in Koronararterien zur Einschätzung der hämodynamischen Relevanz von Stenosen - vom in- vitro-Modell über den Tierversuch bis zu der Anwendung am Menschen.“ Damit ist sie auch ein Beispiel für die Vorzüge moderner Universitätsmedizin, die aktuellste Forschungsergebnisse in der Medizin direkt an den Patienten bringt. Mit dem Coolidge Award 2009 unterstützt GE Healthcare www.gehealthcare.com im 16. Jahr in Folge junge Radiologen, die mit ihren wissenschaftlichen Studien neue Horizonte der Radiologie erschließen. Die Nominierung der Preisträger erfolgt durch eine unabhängige und anerkannte Experten-Jury aus dem Bereich der Radiologie.

Die beste Arbeit/die besten Arbeiten prämiert GE Healthcare mit einem Forschungsbudget in Höhe von 15.000,– Euro für das jeweilige Institut, an dem der Bewerber beschäftigt ist. Über die Anzahl der zu vergebenden Preise entscheidet die Jury in Zusammenarbeit mit GE Healthcare. In diesem Jahr geht der Preis ungeteilt an Dr. med. Henning Bovenschulte, die Preisverleihung findet im Rahmen des Deutschen Röntgenkongresses am Donnerstag, den 21. Mai 2009 in Berlin statt.

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