Köln, den 11. Dezember 2008 – Mit Beginn des Jahres 2009 startet der Gesundheitsfonds. Er wird die Verteilung der Versicherungsbeiträge in Deutschland vollständig neu ordnen. Die Finanzierung der Krankenversicherung von über 70 Millionen ändert sich. Trotz dieser fundamentalen Auswirkungen wissen die Bürgern bislang wenig über den Fonds. Auch die möglichen Auswirkungen auf Ärztepraxen, Krankenhäuser und die Patientenbehandlung wurde kaum diskutiert. Zwei Wochen vor dem Start des Gesundheitsfonds hat das Institut für Gesundheitsökonomie und klinische Epidemiologie der Universitätsklinik Köln (IGKE) eine öffentliche Veranstaltung zu diesem Thema organisiert.
Als Referenten konnten folgende herausragende Experten gewonnen werden:

  • Prof. Karl Lauterbach
    MdB wird die politische Sicht darlegen.
  • Wilfried Jacobs
    Vorstandsvorsitzender der AOK Rheinland-Hamburg, wird aus Sicht der gesetzlichen Krankenversicherungen eine Einschätzungen abgeben.
  • Josef Hecken
    seit 2008 Präsident des Bundesversicherungsamts und somit für die technische Umsetzung des Fonds zuständig, wird die Auswirkungen auf den Wettbewerb der Krankenkassen analysieren.
  • Franz Knieps
    Abteilungsleiter im Bundesministerium für Gesundheit und zuständig für die
    Gesetzesvorhaben, wird auf die mit dem Fonds verfolgten Ziele eingehen.

Die Veranstaltung wird moderiert von IGKE-Vertretern, Herrn Prof. Eckart Fiedler und Dr. Markus Lüngen.
Ein einleitendes Grußwort spricht Prof. Edgar Schömig, Ärztlicher Direktor des Universitätsklinikums Köln.

Die Teilnahme ist kostenfrei.

Die Veranstaltung findet am Donnerstag, 18. Dez. 2008 statt im Gebäude „Forum 42“,
Joseph-Stelzmann Str. 20, 50931, Köln. Sie beginnt um 13:30 Uhr.
Presseanfragen zu Interviews mit den Referenten und weitere Informationswünsche bitte vorab an Markus.Luengen@uk-koeln.de
Verantwortlich:
Sina Vogt, Dr. Patrick Honecker